Parkett für dein Zuhause – alles, was du über den Bodenbelag wissen solltest

Stell dir einen Boden vor, der nicht nur mit natürlichem Aussehen besticht, sondern auch höchste Strapazierfähigkeit bietet. Parkett, ein edler Bodenbelag aus echten Holzfasern, verleiht deinem Raum eine angenehme Atmosphäre und zeitlose Eleganz. Egal, ob du dich für Massivparkett oder Mehrschichtparkett entscheidest, für die klassische Landhausdiele oder den stilvollen Schiffsboden – in diesem Ratgeber erfährst du alles, was du wissen musst. Entdecke, wie du den perfekten Parkettboden auswählst, der deine Räume verschönert und deine Ansprüche erfüllt.

Inhaltsverzeichnis:

    1. Vorteile von Parkettböden
    2. Parkettarten: Massivparkett vs. Mehrschichtparkett
    3. Holzarten, Optik und Design von Parkett
    4. Oberflächenbehandlung – welche Optionen gibt es?
    5. Wie wird Parkett verlegt?
    6. Pflege, Reinigung und Reparatur von Parkettböden
    7. Parkett abschleifen – was du wissen solltest
    8. Ist Parkett für Feuchträume geeignet?
    9. Eine Fußbodenheizung unter dem Parkettboden?
    10. Auswahl an bekannten Parkettmarken
    11. Parkettboden für dein Zuhause – Fazit

2. Parkettarten: Massivparkett vs. Mehrschichtparkett

Parkettböden kommen also in unzähligen Ausführungen und Variationen daher. Welche Eigenschaften unterschiedliche Parkettarten mit sich bringen und was deren Vorzüge sind, erfährst du in den folgenden Abschnitten.

1. Vorteile von Parkettböden

Parkettböden erfreuen sich einer großen Beliebtheit – doch wieso setzen so viele Menschen bei der Ausstattung ihres Heimes auf Parkett? Echtholzparkett bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die es zu einem erstklassigen Bodenbelag machen. Der natürliche Look und die warme Ausstrahlung von Holz sorgen für ein elegantes Ambiente in jedem Raum. Parkett ist dabei nicht nur langlebig und strapazierfähig, sondern kann auch mehrfach abgeschliffen und renoviert werden. So behält es seine Attraktivität über Jahre hinweg. Die hervorragenden Dämmeigenschaften des Holzes tragen zu einem angenehmen Laufgefühl und einem gesunden Raumklima bei, da es zudem Feuchtigkeit reguliert. Kein Wunder also, dass Parkett als Premium-Fußboden gilt! Mit zahlreichen Designmöglichkeiten lässt sich dein Parkettboden individuell an deinen Einrichtungsstil anpassen – auch in Kombination mit Fußbodenheizungen.

Moderner Innenraum mit Holztreppe, Glasgeländer und Holzboden, daneben grünes Pflanzenbeet.

Auch auf Dein Raumklima hat Holzboden durch die feuchtigkeitsregulierende Wirkung des Materials einen positiven Effekt. Die zahlreichen Farben, Oberflächenstrukturen und Bautypen, die bei der Auswahl zur Verfügung stehen, sind ein weiterer Grund dafür, warum Parkettboden so gefragt ist. Tipp: Wenn Sie auf der Suche nach günstigen Restposten sind, werfen Sie einen Blick auf die Parkett Restposten.

Einfache Darstellung von Massivparkett.
Massivparkett – eine Investition für die Zukunft

Bei Massivparkett handelt es sich um die ursprüngliche Variante des Parketts, die weitgehend unbehandelt und gleichzeitig sehr robust ist. Der Vorteil gegenüber Mehrschichtparkett liegt in der längeren Haltbarkeit des Fußboden-Parketts. Massivparkett besteht aus einzelnen Holzstäben, die aus massivem Holz bestehen. Die Stäbe sind meistens deutlich schmaler sowie kürzer als bei Fertigparkett, und der Bodenbelag wird meist aus besonders hochwertigem Holz gefertigt. Die Holzstäbe werden in einheitlichen Grö ßen produziert und oft durch ein Nut-Feder-System miteinander verbunden. Da die Oberfläche bei Massivparkett vorwiegend unbehandelt ist, musst du die Oberflächenbehandlung jedoch selbst durchführen. Weitere Informationen zum Thema Oberflächenbehandlung findest du im nächsten Kapitel. Wenn du einen Holzboden kaufen möchtest, hast du bei der Verlegung von Massivparkett die Möglichkeiten einer schwimmenden Verlegung sowie des Verklebens. Hierbei solltest du einen Fachmann zurate ziehen.

Mehrschichtparkett – eine praktische und günstige Alternative

Mehrschichtparkett ist eine preiswerte und praktische Alternative zum Massivparkett. Das Holz besteht aus mehreren Schichten, die Oberfläche ist bereits vorbehandelt. Der Vorteil von Mehrschichtparkett liegt im günstigeren Preis und dem unkomplizierten Verlegen des Bodens. Durch den mehrschichtigen Aufbau ist es möglich, das Fertigparkett mit Klick-Systemen zu verbinden.

Bei Mehrschichtparkett kann zwischen zweischichtigem Fertigparkett und dreischichtigem Fertigparkett unterschieden werden.

Einfache Darstellung von zweischichtigen Parkett.
Zweischichtparkett

Zweischichtparkett setzt sich aus einer Edelholz-Nutzschicht und einer quer zur Nutzschicht verleimten Trägerschicht zusammen. Da die Nutzschicht, auch Deckschicht genannt, die sichtbare Oberfläche ist, besteht diese meist aus optisch besonders ansprechendem Edelholz. Für die Trägerschicht hingegen werden günstigere Holzarten wie Fichte oder Kiefer genutzt, die gute statische Eigenschaften besitzen. Zweischichtparkett ist mit einer Nut- & Feder-Verbindung ausgestattet und eignet sich deshalb zur schwimmenden Verlegung.

Einfache Darstellung von dreischichtigen Parkett.
Dreischichtparkett

Dreischichtparkett besteht aus einer Edelholz-Nutzschicht, einer Trägerschicht aus MDF (Mitteldichte Holzfaserplatte) oder HDF (Hochdichte Holzfaserplatte) sowie einer Gegenzugschicht. Die Nutzschicht besteht aus der gewünschten Holzart und prägt die Optik des Parkettbodens. Die Trägerschicht oder auch Mittellage, wird quer zur Nutzschicht verleimt. Sie ist wichtig für die Statik des Parkettbodens. Die Gegenzugschicht beziehungsweise stabilisierende Unterschicht ist dafür verantwortlich, dass die Parkettdielen formstabil bleiben. Somit bildet sie das Fundament der Parkettdiele. Ausgestattet ist das Dreischichtparkett mit einer praktischen Klick-Verbindung. So kann das Parkett schwimmend verlegt werden – ohne Verleimen.

5. Abschleifen des Parkettbodens

Parkettboden weist eine Stärke zwischen 8 und 23 mm auf. Die Dicke der Nutzschicht sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit. Außerdem ermöglicht die Stärke des Parkettbodens ein mehrmaliges Abschleifen des Bodens zwecks Renovierungsarbeiten.

6. Parkett - was ist wichtig?

Was kannst Du als Parkettkäufer tun, um das für Dich perfekte Produkt zu erhalten? Wenn Du Parkett kaufen möchtest, ist es für die richtige Auswahl bedeutend, was Du in Bezug auf das Parkett beachten sollst. Auch was das Parkett kostet, ist ein entscheidender Faktor für die Entscheidung. Zum Vergleich der verschiedenen Parkettvarianten liefert die folgende Tabelle eine Übersicht der wichtigsten Merkmale: Optik, Arbeitsaufwand, Langlebigkeit, Nutzungsaspekte und Preis.

7. Welches Design passt in meinem Raum

Parkett Landhausdiele (1-Stab Parkett)

Als Landhausdiele wird Mehrschichtparkett mit einer einreihigen, geschlossenen Nutzschicht bezeichnet. Optisch erinnert dieses Parkett an klassische Massivholzdielen. Mit den großformatigen Landhausdielen verleihst Du Deinem Zuhause ein edles und exklusives Ambiente. Wichtig ist, dass Länge und Breite der Dielen im Verhältnis zur Raumgröße stehen. Auf diese Weise wirkt der Raum harmonischer in seinen Proportionen. Außerdem kannst Du mithilfe von Landhausdielen ungünstig geschnittene Räume optisch verlängern oder verbreitern. Wie gilt es in dem Fall das Parkett zu verlegen, längs oder quer? Landhausdielen parallel zur Längsseite des Raumes zu verlegen, lässt den Raum länger wirken. Im Umkehrschluss erscheint Dein Raum breiter, wenn Du die Dielen parallel zur kürzeren Wand verlegst.

Parkett Schiffsboden (2-Stab Parkett)

Beim zweireihigen Schiffsbodendesign ist die Nutzschicht zweigeteilt und besteht aus versetzt zueinander angeordneten Massivholzstäben. Schiffsbodenparkett belebt Deine Wohnwelt durch seine besondere Optik, die an die offene Verlegweise von Deckplanken auf Segelschiffen erinnert. Durch die große Auswahl an Holzarten hast Du die Möglichkeit, jedem Raum seine individuelle Note zu verleihen. Ob dezentes oder dominantes Erscheinungsbild, Deinen Vorlieben sind bei Schiffsbodenparkett keine Grenzen gesetzt.

Parkett Schiffsboden (3-Stab Parkett)

Mehrschichtparkett im Schiffsbodendesign ist auch als dreireihige Variante erhältlich. Hier sind die Holzstäbe in drei Reihen versetzt zueinander angeordnet. Dadurch erscheint das Parkett besonders kontrastreich.

Parkett Fischgrät

Dieses Muster kommt nie aus der Mode und findet sich sowohl in historischen Gebäuden als auch auf internationalen Möbelmessen. Die optische Aneinanderreihung der Parkettstäbe erinnert an ein Fischskelett, wodurch diese Verlegeart ihren Namen erhält. Die Parkettstäbe werden klassischerweise an ihrer Spitze im 90 Grad Winkel zueinander verlegt, es ergeben sich Reihen aus jeweils zwei Parkettstäben. Die Optik des Holzbodens ist einzigartig und kann – je nach Raum – von edel bis markant wirken. Mit dem Fischgrätparkett sorgst Du für ein stilvolles Zuhause.

3. Holzarten, Optik und Design von Parkett

Bei der Auswahl deines Parkettbodens stehen dir unzählige Holzarten zur Verfügung, die unterschiedliche Eigenschaften und verschiedenes Aussehen haben. Im Folgenden stellen wir dir einige dieser Eigenschaften sowie ihre Auswirkungen vor und gehen auf Oberflächenstruktur sowie Optik ein.

Nahaufnahme von quadratischen Holzblöcken mit sichtbaren Jahresringen und Maserungen in verschiedenen Braun- und Beigetönen.
Rohdichte

Die Rohdichte (g/cm3 oder kg/m3) gibt an, wie das Verhältnis zwischen dem Hohlraum im Holz und der Zellwandsubstanz ist. Neben der Faserdichte werden hierbei auch Wasseranteile im Holz berücksichtigt. Holzarten mit einer hohen Rohdichte sind typischerweise härter, allerdings führt die hohe Dichte im Umkehrschluss zu einem hohen Schwind- und Quellmaß. Dieser Zusammenhang sorgt dafür, dass sehr harte Parkettböden eher selten ein geringes Schwind- und Quellmaß aufweisen.

Brinellhärte

Die Brinellhärte (nach ISO 3350 und DIN EN 1534) drückt die durchschnittliche Druckfestigkeit (Härte) einer Holzart aus. Bestimmt wird die Härte des Parkettbodens mit einer Sinterhartmetall-Kugel, die unter einer festgelegten Kraft auf die Oberfläche des Holzes gedrückt wird. Anhand der Größe des entstandenen Abdrucks auf der Holzoberfläche kannst Du im Anschluss den Wert für die Brinellhärte errechnen. Bei der Berechnung musst Du allerdings berücksichtigen, dass verschiedene Testparameter (Kugeldurchmesser, Kraft etc.) verändert werden können. Aus diesem Grund muss die Brinellhärte immer mit einem Code angegeben werden, der den Prüfvorgang beschreibt.

Schwind- und Quellmaß

Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff und passt sich durch Aufnahme beziehungsweise Abgabe von Feuchtigkeit dem Umgebungsklima an. Bei der Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft dehnt sich das Holz aus (Quellen). Im Gegensatz dazu zieht sich das Holz bei der Abgabe von Feuchte aus dem Holz in die umgebende Raumluft wieder zusammen (Schwinden). Die entstehenden Veränderungen bei diesen Prozessen werden prozentual festgehalten und mit dem Schwind- und Quellmaß beschrieben. Beim Verlegen des Parkettbodens musst Du das Schwind- und Quellmaß unbedingt beachten, um mithilfe von Dehnungsfugen etwaigen Beschädigungen des Parketts vorzubeugen.

Profi-Tipp:

Holzarten mit geringem Schwind- und Quellmaß eignen sich besonders für die Verwendung in Feuchträumen.

Eigenschaften von Holzarten für Parkettböden

Die Wahl der Holzart für deinen Parkettboden sollte abhängig von der Nutzung des Raums erfolgen. Harthölzer sind ideal für stark beanspruchte Bereiche wie Flure oder Wohnzimmer, während Weichhölzer für weniger frequentierte Räume wie Schlafzimmer geeignet sind.

Rohdichte: Sie gibt das Verhältnis von Hohlraum zu Zellwandsubstanz im Holz an. Höhere Rohdichte bedeutet typischerweise mehr Härte, kann aber auch zu einem höheren Schwind- und Quellmaß führen.

Brinellhärte: Die Brinellhärte misst die Druckfestigkeit einer Holzart. Sie wird durch das Eindrücken einer Kugel in das Holz bestimmt und zeigt, wie widerstandsfähig der Boden ist.

Schwind- und Quellmaß: Holz passt sich durch Feuchtigkeitsaufnahme oder -abgabe seinem Umfeld an. Das Schwind- und Quellmaß beschreibt diese Veränderungen. Für Feuchträume sollten deshalb Holzarten mit geringem Schwind- und Quellmaß gewählt werden.

Tipp: Wenn du ausführlichere Informationen zu den Eigenschaften von Holzarten und zur Optik suchst, sieh dir unseren Ratgeber „Welche ist die richtige Holzart für dein Parkett?“ an!

Optik von Parkett aus Holz

Die Optik spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahl deines Parkettbodens. Im Folgenden erhältst du einen Einblick in unterschiedliche Kategorien, die das Erscheinungsbild deines Parkettbodens prägen.

Farbgebung:

Unbehandeltes Holz lässt sich allgemein in vier Helligkeitsabstufungen unterteilen: hell, mittel, rötlich und dunkel. Diese Abstufungen beschreiben die relative Helligkeit und nicht den charakteristischen Farbstich der jeweiligen Holzart.

Oberflächenstruktur:

Für die Oberflächenstruktur des Parkettbodens gibt es mehrere Techniken, wodurch verschiedene Ergebnisse erzielt werden können.

  • Gebürstet:  Mit Draht- oder Wurzelbürsten bearbeitet – plastischere Oberfläche mit hervortretender Maserung.
  • Gedämpft: Mit Wasserdampf behandelt – Reiß-Resistenz und leichte Verfärbung bei Ahorn, Birnbaum, Buche, Kirschbaum und Nussbaum.
  • Gehobelt: Mit Hobeleisen behandelt – glatt, glänzend.
  • Gekälkt: Mit Kalk behandelt – reliefartige Oberfläche und stark hervortretende Jahresringe.
  • Geräuchert: Mit Ammoniakdämpfen geräuchert – natürlich nachgedunkelte Oberfläche bei gerbsäurehaltigen Hölzern wie Eiche.
  • Geschliffen: Mit Schleifmitteln abgeschliffen – samtig-matt.
  • Geschroppt: Mit Schropphobeleisen bearbeitet – rustikale, unregelmäßige Oberfläche.
Maserung:

Unterschiedliche Holzstrukturen haben verschiedene Wirkungen. Wir stellen dir hier die vier wichtigsten vor.

  • Harmonisch: ast-, splint- und rissfreie Oberseite, natürliche Farbgebung und feine Oberflächenstruktur.
  • Classic: wenige kleine schwarze Astlöcher, selten auch feine Risse in der Oberseite möglich.
  • Rustikal: lebhafte Oberflächenstruktur möglich, viele schwarze Astlöcher und wenige Risse in der Oberseite.
  • Wild: besonders lebhafte Struktur, viele große Risse, sehr viele Astlöcher.

Beachte: Diese Kategorisierung beschreibt rein optische Besonderheiten und hat keine Aussagekraft bezüglich der Qualität des Holzes. Ein paar Tipps, wie du die verschiedenen Holzarten kombinieren kannst, findest du in unserem Magazinbeitrag „ Hölzer richtig kombinieren“.

Fasentypen:

Parkettboden wird in drei verschiedene Fasentypen unterteilt.

  • Parkett ohne Fase: Parkettböden ohne Fase lassen den Raum ruhiger und größer wirken.
  • Parkett mit zweiseitiger Fase: Eine zweiseitige Fase verläuft entlang der Längsseite der Dielen. Die Stirnseiten der Dielen haben keine optische Unterbrechung. Die Dielenreihen werden dadurch in ihrer Länge hervorgehoben, was den Raum optisch verlängert.
  • Parkett mit vierseitiger Fase: Bei Dielen mit vierseitiger Fase entsteht ein dreidimensionaler Effekt, der die einzelnen Dielen besonders hervorhebt.
Welches Design passt in meinen Raum?
Parkett Landhausdiele (1-Stab-Parkett)

Als Landhausdiele wird Mehrschichtparkett mit einer einreihigen, geschlossenen Nutzschicht bezeichnet. Optisch erinnert dieses Parkett an klassische Massivholzdielen. Ob mit Landhausdielen aus Eiche, Bambus oder Lärche: Mit dem großformatigen Parkett in Landhausdielenoptik verleihst du deinem Zuhause ein edles und exklusives Ambiente. Außerdem kannst du mithilfe von Landhaus-Parkett ungünstig geschnittene Räume optisch verlängern oder verbreitern. Dabei gilt: Landhausdielen parallel zur Längsseite des Raumes zu verlegen lässt den Raum länger wirken. Im Umkehrschluss erscheint dein Raum breiter, wenn du die Dielen parallel zur kürzeren Wand verlegst.

Parkett Schiffsboden (2-Stab- oder 3-Stab-Parkett)

Beim zweireihigen Schiffsbodendesign ist die Nutzschicht zweigeteilt und besteht aus versetzt zueinander angeordneten Massivholzstäben. Schiffsbodenparkett belebt deine Wohnwelt durch seine besondere Optik, die an die offene Verlegweise von Deckplanken auf Segelschiffen erinnert. Mehrschichtparkett im Schiffsbodendesign ist auch als dreireihige Variante erhältlich. Hier sind die Holzstäbe in drei Reihen versetzt zueinander angeordnet. Dadurch erscheint das Parkett besonders kontrastreich.

Parkett Fischgrät

Dieses Muster kommt nie aus der Mode und findet sich sowohl in historischen Gebäuden als auch auf internationalen Möbelmessen! Die optische Aneinanderreihung der Parkettstäbe erinnert an ein Fischskelett, wodurch diese Verlegeart ihren Namen erhält. Die Parkettstäbe werden klassischerweise an ihrer Spitze im 90-Grad-Winkel zueinander verlegt, es ergeben sich Reihen aus jeweils zwei Parkettstäben. Die Optik des Holzbodens ist einzigartig und kann – je nach Raum – von edel bis markant wirken. Mit dem Fischgrätparkett sorgst du für ein stilvolles Zuhause.

Tipp: Wenn du auf der Suche nach günstigen Restposten bist, wirf einen Blick auf unsere Parkett-Restposten!

4. Oberflächenbehandlung – welche Optionen gibt es?

Es ist wichtig, Parkett zu versiegeln, damit dein Boden aus Parkett vor Verschmutzung und Verschleiß geschützt ist. Fertigparkett ist meist vorbehandelt und bedarf keiner weiteren Oberflächenbehandlung. Massivparkett hingegen solltest du unbedingt behandeln, um möglichst lange eine makellose Holzoptik genießen zu können. Gleiches gilt, wenn du deinen Boden abschleifst. Im Folgenden werden dir die verschiedenen Möglichkeiten zur Oberflächenbehandlung vorgestellt.

10. Oberflächenbehandlung- Lack, Wachs oder doch Öl?

Warum ist es wichtig, Parkett zu versiegeln? Indem Du die Oberfläche Deines Parketts behandelst, schützt Du den Boden vor Verschmutzungen und Verschleiß.

Fertigparkett ist meist schon vorbehandelt und bedarf keiner weiteren Oberflächenbehandlung. Massivparkett hingegen solltest Du unbedingt mit Lack versiegeln oder mit Wachs beziehungsweise Öl imprägnieren, um möglichst lange eine makellose Holzoptik genießen zu können. Auch nach dem Abschleifen solltest Du Dein Parkett versiegeln. Im Folgenden werden Dir die verschiedenen Möglichkeiten zur Oberflächenbehandlung vorgestellt:

Lack

Eine Lackversiegelung sorgt bei Parkettböden für Schutz vor Beschädigungen, Feuchtigkeit und Schmutz. Allerdings werden durch die Versiegelung die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes gehemmt. Infolgedessen quillt das Parkett beim Aufnehmen und Abgeben von Feuchtigkeit weniger auf. Die Eigenschaft des Holzbodens, sich an das Umgebungsklima anzupassen, wird außerdem leicht beeinträchtigt. Durch die Lackversiegelung fühlt sich der Boden anschließend glatter an, was die natürliche Holzhaptik verändert.

Pinsel mit orangefarbener Farbe, der eine graue Fläche streicht, darüber das Wort 'Lack'.
Pinsel mit orangefarbener Farbe, der eine graue Fläche streicht, darüber das Wort 'Wachs'.
Wachs

Bei der Oberflächenbehandlung mit Wachs handelt es sich um eine Imprägnierung, die Eigenschaften einer Versiegelung aufweist. Das Wachs dringt nur in die oberen Holzschichten ein, ohne die Poren zu verschließen. So wird der positive Effekt des Holzes auf das Raumklima erhalten. Gleichzeitig schützt die Wachsschicht das Parkett vor Feuchtigkeit und in geringem Maße vor mechanischen Beschädigungen.

Öl

Eine Oberflächenbehandlung mit Öl hat auch den Effekt einer Imprägnierung, da das Öl tief in die Holzfasern eindringt. Diese Methode schützt den Bodenbelag vor Feuchtigkeitsaufnahme und Schmutz. Die Haptik und Optik des Holzes bleiben dabei nahezu komplett unverändert.

Sieh dir unseren Ratgeber „Lack, Wachs oder Öl – welche Oberflächenbehandlung ist die richtige für mich?“ an, um weitere Infos zu erhalten!

Pinsel mit orangefarbener Farbe, der eine graue Fläche streicht, darüber das Wort 'Öl'.

5. Wie wird Parkett verlegt?

Möchtest du einen Holzboden kaufen, ist die Verlegung des Parketts ein wichtiger Punkt. Informiere dich darüber, was es vor, während und nach der Verlegung deines Parketts zu beachten gilt. Vor allem den Untergrund solltest du unter die Lupe nehmen, denn nicht jeder Untergrund ist für die Parkettverlegung geeignet.

Bevor du Parkett verlegst, solltest du sicherstellen, dass der Untergrund eben, sauber und trocken ist. Entferne Schmutz, gleiche Unebenheiten aus und beachte spezielle Vorgaben für Fußbodenheizungen. Lagere das Parkett 48 Stunden im Verlegeraum bei einer Temperatur von 17–25 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 50–65 %.

Warum Parkett abschleifen?

Das Abschleifen verleiht stumpf gewordenem Parkett neuen Glanz und entfernt Kratzer sowie Flecken vollständig. Bevor du startest, solltest du den Raum leer räumen, Vorhänge abnehmen und Sockelleisten sowie Nägel entfernen. Du kannst einen Profi beauftragen oder im Baumarkt eine Schleifmaschine mieten. Die Kosten für das Abschleifen betragen etwa 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter und die anschließende Versiegelung kostet 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter.

Häufigkeit des Abschleifens

Massivparkett (8–23 mm dick) kann bis zu 8-mal abgeschliffen werden, was etwa alle 10 bis 15 Jahre notwendig ist. Bei jedem Schleifvorgang werden ca. 0,3 bis 0,5 mm abgetragen. Mehrschichtparkett mit einer 4–6 mm Nutzschicht kann demnach zweimal abgeschliffen werden, bei 2,5–4 mm nur einmal. Furnierparkett ist mit 1–2,5 mm zu dünn und kann daher nicht abgeschliffen werden.

Abschleifmaschine auf Parkettboden.

6. Pflege, Reinigung und Reparatur von Parkettböden

Bei der Reinigung und Pflege von Parkett sind einige Dinge zu beachten, die wir dir hier kurz zusammengefasst haben.

Fegen statt staubsaugen: Nutze einen weichen Besen, um Kratzer zu vermeiden. Bei Staubsaugern solltest du einen speziellen Bürstenaufsatz verwenden.

Nur mit wenig Wasser reinigen: Wische dein Parkett nur nebelfeucht, um Wasserschäden zu verhindern und verzichte auf Dampfreiniger.

Das richtige Reinigungsmittel: Milde, speziell für Parkett entwickelte Reiniger sind ideal. Vermeide aggressive Produkte und Mikrofasertücher, die Kratzer verursachen können.

Parkett ölen: Regelmäßiges Ölen schützt das Parkett von innen, bewahrt die natürliche Optik und schützt vor Schmutz und Feuchtigkeit.

Wie repariere ich meinen Parkettboden?

Auch bei der größten Sorgfalt sind Gebrauchsspuren im Holzboden auf lange Sicht unvermeidbar. Oberflächliche Kratzer, kleine Kerben oder Druckstellen sowie Verfärbungen durch eine scharfe Kante am Stuhl oder einen heruntergefallenen Gegenstand sind Beispiele für eine normale Abnutzung von Parkett. Was ist in diesem Fall zu tun?

 

7. Parkett abschleifen – was du wissen solltest

Die Dicke der Nutzschicht von Parkett sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit. Außerdem ermöglicht die Stärke des Parkettbodens ein mehrmaliges Abschleifen des Bodens zwecks Renovierungsarbeiten.

 

13. Parkett reinigen und pflegen

Die richtige Reinigung und Pflege des Parketts sind ausschlaggebend dafür, dass Du an Deinem Parkettboden lange Freude hast. Wie Du Parkett richtig reinigen kannst, erfährst Du hier.

Fegen anstelle von saugen

Eine Variante, wie Du Parkett reinigen kannst, ohne Deinem neuen Boden versehentliche Kratzer zuzufügen, ist die Nutzung eines weichen Besens anstelle eines Staubsaugers. Möchtest Du dennoch lieber saugen, so verwende einen speziellen Bürstenaufsatz für Deinen Staubsauger.

Nur mit wenig Wasser reinigen

Spezielle Wischer sind die Lösung dafür, wie Du Deinen Parkettboden auf eine schonende Art säubern kannst. Verwende so wenig Wasser wie möglich, um Beschädigungen Durch eindringendes Wasser zu verhindern. Auch verschüttete Flüssigkeiten sollten unbedingt sofort entfernt werden. Optimal geeignet für Dein Parkett ist nebelfeuchtes Wischen. Auf den Dampfreiniger solltest Du hingegen verzichten.

Das richtige Reinigungsmittel

Bei der Frage, wie Du Deinen Parkettboden reinigen solltest, spielt das richtige Reinigungsmittel eine wichtige Rolle. Setze hier auf milde Reinigungsmittel, die bestenfalls speziell für die Reinigung und Pflege von Parkett entwickelt wurden. Zu aggressive ProDukte wie die Scheuermilch schaden der Oberfläche Deines Bodens und können zudem zu Verfärbungen führen. Auch gefährlich sind Mikrofaserborsten und -tücher. Warum Du Parkett nicht mit Mikrofaser reinigen solltest? Die Härchen sind fein und scharfkantig, sie fügen dem Parkett somit Kratzer zu. Eine Ausnahme stellen nur besonders feine, extra für Holzfußböden zugelassen Mikrofasertücher dar.

Parkett ölen

Warum solltest Du Dein Parkett ölen? Das regelmäßige Ölen schützt Dein Parkett von innen heraus, so können Schmutz und Wasser Deinem Holzboden weniger Schaden zufügen. Auch die natürliche Optik und Haptik sowie die Atmungsfähigkeit Deines Parkettbodens bleiben auf diese Weise lange erhalten. Mit einem unnatürlichen Film auf der Holzoberfläche musst Du dagegen nicht rechnen.

14. Parkett reparieren

Auch bei der größten Sorgfalt sind Gebrauchsspuren im Holzboden auf lange Sicht unvermeidbar. Oberflächliche Kratzer, kleine Kerben oder Druckstellen Durch eine scharfe Kante am Stuhl oder einen Gegenstand, der heruntergefallen ist, sowie hellere Flächen und Abdrücke an Stellen, wo sich ein Möbelstück befunden hat, sind Beispiele dafür, was eine normale Abnutzung von Parkett ist.

Wenn die Oberfläche Deines Parkettbodens geölt oder gewachst ist, handelt es sich um kleine Schönheitsfehler und Du kannst die kleinen Kratzer und Schleifspuren mit Möbelpolitur oder Wachs wegpolieren. Das ist eine unkomplizierte Möglichkeit, um Dein Parkett ausbessern zu können. Reibe die Stelle so lange mit einem weichen und staubfreien Lappen, bis die Spuren beseitigt sind. Bei versiegelten Oberflächen ist meist eine komplette Neubehandlung notwendig. Vorsicht, denn hier können Kratzer zu ernsthaften Schäden am Parkett führen, wenn Feuchtigkeit und Schmutz unter die Lackschicht vordringen.

Bei größerer Beschädigung kannst Du Kerben mit Hartwachs auffüllen. Hartwachs ist in verschiedenen Farben erhältlich und eignet sich daher für jeden Parkettboden. Säubere dazu die zu behandelnde Stelle sorgfältig, bringe das Hartwachs zum Beispiel mit Hilfe eines Lötkolbens zum Schmelzen und fülle die Kerbe mit dem geschmolzenen Wachs wieder auf. Überstehendes Wachs nach dem Auffüllen kannst Du mit einem Spachtel oder Hobel abnehmen. Abschließend werden geölte oder gewachste Böden dementsprechend mit Öl oder Wachs nachbehandelt, für versiegeltes Parkett verwendest Du einen speziellen Siegelstift, um die Oberfläche zu verschließen.

Haben sich Dellen oder Druckstellen in Deinen Parkettboden eingeschlichen, kannst Du diese mit Hilfe eines heißen Bügeleisens entfernen. Verteile Wasser auf die Druckstelle und erhitze diese mit Hilfe des Bügeleisens. Durch das verdampfende Wasser quillt der Boden auf, die Delle verschwindet. Aber Achtung, diese Methode eignet sich nur für geöltes oder gewachstes Massivholzparkett. Bei versiegelten Böden solltest Du an einer unauffälligen Stelle testen, ob die Lackschicht der Hitze standhält.

9. Fußbodenheizung unter Parkettboden?

Wenn du eine Fußbodenheizung unter deinem Parkettboden installieren möchtest, ist es zunächst wichtig, die passende Holzart auszuwählen, da Holz ein lebendiges Material ist, das sich bei der Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit verändert. Dieses Quell- und Schwindverhalten ist je nach Holzart unterschiedlich stark ausgeprägt. Für die Verlegung über einer Fußbodenheizung eignen sich am besten Holzarten mit niedrigem Quell- und Schwindverhalten, wie Eiche, Esche, Lärche, Kirsche und Nussbaum sowie exotische Arten wie Bambus, Merbau oder Wenge. Ungeeignet sind stark arbeitende Hölzer wie Buche oder Ahorn.

 

Querschnitt einer Fußbodenheizung unter Parkettboden.

Profi-Tipp: Achte beim Kauf auf die Herstellerhinweise. Informationen zur Eignung für Fußbodenheizungen findest du im Technischen Datenblatt auf der Produktseite.

Neben der Holzart ist auch die Wahl der Fußbodenheizung entscheidend. Hölzerne Bodenbeläge sollten nur über Warmwasserheizungsanlagen verlegt werden. Diese heizen weniger intensiv und geben Wärme langsam ab, wodurch das Risiko eines Brandes durch defekte Heizdrähte verringert wird.

10. Auswahl an bekannten Parkettmarken

Haro bietet eine breite Palette an Parkettböden, von lackierten bis natur-geölten Oberflächen. Lackierte Parkettböden sind sehr langlebig und pflegeleicht, während geöltes Parkett besonders natürlich wirkt und mit seiner Optik punktet. Mit verschiedenen Holzarten wie Eiche, Nussbaum und Robinie sowie Dielen in Landhaus- oder Schiffsbodenoptik bietet Haro für jeden Geschmack etwas.

Kährs ist bekannt für seine mehrschichtigen Parkettböden, die besonders robust und langlebig sind. Ob geölte oder versiegelte Böden, Kährs bietet eine Vielzahl an Designs, darunter auch den beliebten Altdielen-Look. Das innovative Woodloc-System sorgt zudem für eine einfache Verlegung.

Meister zeichnet sich durch hochwertige Materialien und robuste 3-Schicht-Konstruktionen aus. Die Böden bieten wahlweise lackierte oder geölte Oberflächen und sind bei Meister in verschiedenen Serien erhältlich, z. B. in der feuchtraumgeeigneten Reihe Lindura.

Parador überzeugt mit einer großen Auswahl an Holzarten wie Eiche, Nussbaum und Lärche. Das Nussbaumparkett besticht durch seine dunklen Töne, während Eichenparkett in verschiedenen Stilen von Landhausdielen bis Fischgrät verfügbar ist. Das Klicksystem von Parador erleichtert zudem die Verlegung.

 

Freistehende, weiße Badewanne an einer grünen Wand auf einem Holzboden.

8. Ist Parkett für Feuchträume geeignet?

Die oft vertretene Meinung zu dieser Frage ist, dass sich Holz mit Wasser und hoher Luftfeuchtigkeit nicht verträgt. Es gibt jedoch durchaus Holzarten, die sich für eine Verlegung in Küche und Bad eignen. Hierzu zählen Parkettböden aus sehr harten Hölzern wie Bambus oder Eiche, die von Natur aus ein geringes Quellverhalten aufweisen. Zusätzlich sind die Böden mittlerweile mit massiven Vinylträgerplatten ausgestattet, die das Parkett perfekt vor Nässe schützen. Du musst in Zukunft also nicht mehr auf die warme Ausstrahlung eines Parkettbodens in deinen Feuchträumen verzichten.

Vorteile eines Parkettbodens in Feuchträumen
  • Parkettboden sorgt für das gewisse Extra an Wohlfühlfaktor mit seiner warmen Atmosphäre.
  • Natürliche braune Farben erinnern an die Natur und haben eine beruhigende Wirkung.
  • Mit seiner angenehmen Haptik sorgt Holzboden für ein angenehmes Laufgefühl.
  • Holz wirkt aufgrund der enthaltenen Gerbsäuren antibakteriell.
  • Parkettboden verfügt über gute Dämmeigenschaften und fühlt sich von Natur aus warm an.
  • Holz trägt zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit bei und sorgt so für ein gutes Raumklima.

Vorteile eines Parkettbodens in Feuchträumen

  • Parkettboden sorgt für das gewisse Extra an Wohlfühlfaktor mit seiner warmen Atmosphäre.
  • Natürliche braune Farben erinnern an die Natur und haben eine beruhigende Wirkung.
  • Mit seiner angenehmen Haptik sorgt Holzboden für ein schönes Laufgefühl.
  • Holz wirkt antibakteriell aufgrund der enthaltenen Gerbsäuren.
  • Parkettboden verfügt über gute Dämmeigenschaften und fühlt sich von Natur aus warm an.
  • Holz trägt zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit bei und sorgt so für ein gutes Raumklima.

17. Haro Parkett: hochwertige Bodenbelag-Vielfalt

HARO stellt Parkettböden mit unterschiedlichsten Oberflächen her. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt: Ob lackiert oder natur-geölt, ob mit lebhafter, natürlicher oder ruhiger Maserung, bei Holzprofi findest Du das HARO-Qualitätsparkett.

Lackierte Parkettböden haben die Eigenschaft, dass ihre Oberflächen vollständig geschlossen sind. Schmutz, ausgelaufener Kaffee oder die verschüttete Sonntagssuppe können so nicht in die tieferen Schichten des Parketts eindringen. Lackiertes Parkett zeichnet sich aus durch seine Haltbarkeit und die Möglichkeit, es unkompliziert zu reinigen.

Geöltes Parkett hingegen legt Wert auf Optik. Die Ölung bringt die Maserung der verwendeten Hölzer optimal zur Geltung. Der Fußboden wirkt dadurch faszinierend natürlich und eignet sich exzellent für Räume, welche die verwendeten Materialien betonen sollen. Mögliche Kratzer in natur-geöltem Parkett können leicht behoben werden, wodurch es auch nach vielen Jahren noch aussieht wie neu.

Von Eiche bis Nussbaum

Bei HARO sind die Parkettarten Ahorn, Buche, Eiche, Esche, Kirschbaum, Lärche, Merbau, Nussbaum und Robinie im Sortiment. Darüber hinaus findest Du bei Holzprofi auch viele andere Holzarten. Von sehr hellen bis hin zu dunklen Hölzern sind daher alle Farbnuancen vertreten. Zudem kannst Du je nach Deinen räumlichen Gegebenheiten eher lebhafte Maserungen oder tendenziell ruhige Varianten wählen. Naturbelassene Astlöcher, kleine Risse und andere Unregelmäßigkeiten sorgen für einen Fußboden, der lebendig und interessant ist. Sind diese nicht vorhanden, ergibt sich dagegen eine gleichmäßigere und ruhigere Gesamtoptik. Kein Parkettboden gleicht hier dem anderen.

Die Holzoberfläche des HARO-Parkettbodens kann zudem gebürstet werden. Dies lässt die natürliche Maserung des Holzes noch intensiver hervortreten. Gebürstetes Holz weist zudem eine andere Haptik auf, denn bei dieser Art von Oberflächenbearbeitung lösen sich die weichen Bestandteile des Holzes heraus. Du kannst dadurch kleine Höhenunterschiede spüren, wenn Du den Fußboden barfuß oder auf Socken begehst.

Landhausdielen oder schicker Schiffsboden

Bei HARO Parkett gibt es die Möglichkeit, zwischen heimeligen Landhausdielen oder modernem Schiffsboden zu wählen. Landhausdielen haben eine oberste Schicht aus einem einzigen Holzstück, wodurch die Maserung durchgehend ist und man nach dem Verlegen sehr breite und lange Dielen vorfindet.

Brennender Kamin in moderner Wohnzimmereinrichtung mit braunem Ledersessel und einem Boden aus Landhausdielen.

Der Schiffsboden besitzt dagegen eine Nutzschicht aus mehreren zusammengesetzten Holzstäben, sodass das Parkett kleinteiliger aussieht. Bei beiden Optionen kannst Du zwischen einer Variante mit und ohne Fasen wählen. Durch diese kleinen Abschrägungen an den Kanten ist ein Fertigparkett einem massiven Holzfußboden noch ähnlicher. Bedenke dabei, dass sich in den kleinen Zwischenräumen im Parkett etwas leichter Schmutz ansammelt.

Helles Wohnzimmer mit hölzernem Parkettboden im Schiffsbodenmuster, einer weißen Couch und einem Regal an der Wand.

18. Kährs Parkett: Hohes Niveau und beste Qualität

Kährs Parkett ist bekannt für seine hohe Qualität und feinste Materialien. Kährs Parkett stellt sein Parkett mehrschichtig her. Dadurch sind die Böden besonders robust, widerstandsfähig und langlebig. Auch was das Design angeht, ist der schwedische Hersteller Vorreiter auf dem Markt und bringt regelmäßig neue, geschmackvolle Ausführungen in unsere Regale. Selbstverständlich findest Du das Sortiment von Kährs auf Holzprofi.de.

Design, das sich sehen lassen kann

Parkett von Kährs bietet Dir Optionen für jede Raumgestaltung: Ob Holzdesign oder Steinoptik – tauche ein in die Welt der Kährs Parkettböden. Auch hier kannst Du zwischen geölten oder versiegelten Böden und zwischen unterschiedlichen Farbtönen und Maserungen auswählen.

Dielen mit Retro-Flair

Dielen liegen voll im Trend – klassisch und retro darf es sein. Der Flair, den ein alter Dielenboden mit sich bringt, erreichst Du jedoch auch ohne tatsächlich einen alten Boden zu verlegen. Bei Kährs wird Holz aufwendig verarbeitet und behandelt, um den typischen Altdielen-Look in Deinen Raum zu zaubern. Unebenheiten im Holz werden hier nicht aussortiert, sondern hervorgehoben. Ob Astloch oder Riss – der unperfekte Charme verzaubert.

Auch schlichtere, modernere Böden sind bei Kährs im Angebot. Kährs bietet handwerklich hochwertige Böden in hellen Weißtönen bis zu dunklem Naturbraun. Sieh Dich bei Holzprofi.de um und finde in 3 verschiedenen Serien das perfekte Kährs Parkett für Dich!

Funktional und Stylisch

Das Verlegen der Parkettböden von Kährs ist ein Kinderspiel. Dank des leimfreien Woodloc-Systems geschieht das Verlegen ohne Schmutz und kann ganz nach Deinen Vorstellungen gestaltet werden. Sowohl schwimmendes Verlegen als auch vollflächige Verklebung sind mit dem Woodloc-System möglich. Dies verleiht dem Boden eine hohe Flexibilität und zugleich eine einmalige Widerstandsfähigkeit. Zur Reinigung Deines Parketts empfehlen wir Dir eine regelmäßige trockene Behandlung mit Staubsauger oder Besen, falls nötig auch leicht-feuchtes Wischen.

Wusstest Du schon: Kährs setzt sich für die Wiederaufforstung der Wälder ein! Kährs ist sowohl FSC als auch PEFC zertifiziert und damit ein umweltbewusster Anbieter von Naturstoffen. Auch bei Lacken und Farben ist Kährs Parkett nachhaltig und verzichtet auf schädliche Stoffe.

19. MEISTER Parkett: Für Kunden mit Anspruch

Meister Parkett ist dafür bekannt, besonders hochwertige Materialien zu verwenden und herausragende Qualität zu garantieren. Langlebigkeit und Stabilität sind die Markenzeichen von Meister, denn nicht jedes Holz schafft es auf die Werkbänke der Meister-Fabriken. Nur ausgewählte Holzsorten und Holzteile werden nach den hohen Qualitätsansprüchen von Meister bearbeitet. Deine Ansprüche an Parkett lassen nur exzellente Qualität zu? Bei Holzprofi.de findest Du Dein Meister-Parkett.

Die klassischen Böden aus Eiche werden ergänzt von anderen hochwertigen Holzsorten Buche, Kirschbaum und Nussbaum. Dabei haben alle Meister-Böden eines gemein: Es handelt sich um robustes 3-Schichtparkett, jede Diele besteht also aus drei Parkettschichten. Nur die oberste Schicht besteht beim Meister Parkett aus Echtholz. Darunter befindet sich ein HDF-Träger zur Stabilisation und als unterste Schicht sorgt ein Gegenzug dafür, dass die Dielen in Form bleiben. So bleibt Dir Dein Meister Parkett lange erhalten.

Fertigparkett mit vielfältigen Oberflächen

Bei Meister hast Du die Wahl zwischen lackierten und naturgeölten Oberflächen. Lackierte Oberflächen zeichnen sich durch ihre Robustheit aus und bieten exzellenten Schutz gegen Feuchtigkeit. Schwer ist hingegen das Ausbessern von Kratzern.

Naturgeölte Oberflächen haben den Anspruch, den Charakter des Holzes hervorzuheben und die Maserung besonders zu betonen. Hier ist eine ständige Nachbehandlung von Nöten, um Abnutzungen zu vermeiden. Entscheide bei Holzprofi.de, welches Meister Parkett Dir am besten gefällt.

Welche Serien stehen zur Auswahl?

Meister bietet eine Vielfalt an Parkettböden, die sich in Optik und Eigenschaften unterscheiden. Die Serie Lindura ist dabei ein echter Hightech-Holzboden. Der innovative Holzbodenbelag setzt dank der Wood-Powder-Deckschicht neue Maßstäbe. Das Geheimnis dahinter ist eine Kombination aus natürlichen Mineralien, einer Echtholzdeckschicht und einer HDF-Trägerplatte mit Gegenzug. Lindura bietet den perfekten Boden für das echte Leben und stellt in puncto Wohngesundheit, und Strapazierfähigkeit alles in den Hintergrund.

In der Serie Nadura begeistert Meister Parkett mit edler Steinoptik. Die Böden sind gleichsam ultra-belastbar und holzwarm. Wie Lindura nutzt auch Nadura die ultra-belastbare Struktur der Wood-Powder-Technologie. Nadura bietet die ersten Steinfliesen, die garantiert bruchfest sind und zudem eine besonders harte, strapazierfähige Oberfläche haben.

Dielenvariationen

Meister Parkettböden sind verfügbar in verschiedenen Ausführungen, entweder als Landhausdielen, Schiffsboden-Dielen oder im Fliesendesign. Landhausdielen sind besonders breit und massiv und haben ihre Echtholzschicht aus einem einzigen Stück Holz geschnitten. Dieser Look lässt das Holz besonders schön zur Geltung kommen und verleiht ein rustikales Flair.

Bei den Schiffsboden-Dielen besteht die oberste Schicht hingegen aus mehreren Echtholz-Stücken. Durch die daraus entstehenden Variationen wirkt der Boden lebendiger und interessanter.

Im Fliesendesign verhält es sich ähnlich, sodass sie sich besonders gut für kleine Räume eignen. Der Boden sollte jedoch nicht überfrachtet werden, da sonst enge Räume schnell unruhig wirken. Bei Meister Parkett bleiben keine Wünsche offen.

20. PARADOR Parkett: Ausgefallenes Holz bei Dir daheim

Parador ist ein Anbieter, welcher eine besonders hohe Vielfalt an Holzsorten aufweist. Du findest bei Parador Parkett ein großes Sortiment an hochwertigen Parador Parkettböden, die mit Qualität überzeugen. Hier findest Du von Ahorn über Buche, Eiche, Esche, Kirschbaum und Nussbaum bis hin zur Lärche alles. Egal ob ruhig oder lebhaft, Du findest garantiert eine Maserung nach Deinem Geschmack.

So kannst du zu Deinen Boden Deiner Inneneinrichtung anpassen und zwischen geölten oder lackierten Böden wählen. Zudem ermöglicht das unkomplizierte Klicksystem von Parador eine schnelle Verlegung – das ist für den geübten Heimwerker kein Problem!

Gemütliches Nussbaum-Parkett

Besondere Schönheit findest Du im Nussbaumparkett von Parador. Die aus Nussholz gefertigten Böden glänzen in dunklen, natürlichen Tönen und verleihen Deinem Zuhause eine gemütliche Atmosphäre. Auch hier besteht die Wahl zwischen ruhigen Landhausdielen oder rustikaler Schiffsbodenoptik. Mit der schützenden und robusten Lackversiegelung bleibt der Parkettboden von Parador außerdem lange erhalten.

Der Klassiker: Eichenparkett

Besonders beliebt ist und bleibt Eiche als Holzboden. Eichenholz ist dabei besonders beständig, robust und vielseitig. Auch im Sortiment von Parador finden sich deshalb viele Parkettböden aus Eichenholz. Ob gebürstete Eiche als Landhausdiele, die ruhiges, ländliches Flair ausstrahlt, oder doch lieber ein rustikaler Schiffsboden in wohnlichen Tönen – die Variationen sind außergewöhnlich vielfältig. Dabei finden sich auch spezielle Eichen-Kompositionen im Parador-Sortiment wie der Parkettboden aus Räuchereiche, dessen Maserung besonders hervortritt, oder ein schickes Eichenparkett in Fischgrätoptik – sieh Dich bei Holzprofi.de um und finde das Parador Parkett, welches zu Dir passt.

Heller Wohnraum mit Holzboden, Esstisch mit Stühlen, Stehlampe und Sofa mit Kissen und Decke vor großen Fenstern.

11. Parkettboden für dein Zuhause – Fazit

Parkettböden gibt es in sehr vielen individuellen Varianten, die deinem Zuhause ein angenehm natürliches Raumklima verleihen. Zunächst solltest du abwägen, ob du edles und hochwertiges Massivparkett bevorzugst oder ob dich das Preis-Leistungs-Verhältnis von Mehrschichtparkett eher überzeugt. Die Holzart kannst du entsprechend deinem ästhetischen Geschmack auswählen.

Allerdings ist zu beachten, wie häufig der Raum genutzt wird. Als Faustregel gilt: In stark frequentierten Räumen bieten sich eher Harthölzer an, in weniger stark beanspruchten Räumen können Weichhölzer zum Einsatz kommen. Anhand von Maserung, Fasentypen sowie der Oberflächenstruktur hast du die Möglichkeit, die Optik deines Parkettbodens detailliert festzulegen.

Grundsätzlich sind Parkettböden sehr langlebig. Bei Schäden am Parkett sowie zu Renovierungszwecken kannst du Parkettboden jederzeit abschleifen, um so das hochwertige Erscheinungsbild zu erhalten. Des Weiteren ist eine Verlegung des Parkettbodens in Feuchträumen ebenso unproblematisch wie die Verlegung über einer Fußbodenheizung. Die Möglichkeiten von Parkett sind also schier unendlich.

Allerdings ist zu beachten, wie häufig der Raum genutzt wird. Als Faustregel gilt: In stark frequentierten Räumen bieten sich eher Harthölzer an, in weniger stark beanspruchten Räumen können Weichhölzer zum Einsatz kommen. Anhand von Maserung, Fasentypen sowie der Oberflächenstruktur hast Du die Möglichkeit, die Optik Deines Parkettbodens detailliert festzulegen.

Grundsätzlich sind Parkettböden sehr langlebig. Bei Schäden am Parkett sowie zu Renovierungszwecken kannst Du Parkettboden jederzeit abschleifen, um so das hochwertige Erscheinungsbild zu erhalten. Des Weiteren ist eine Verlegung des Parkettbodens in Feuchträumen ebenso unproblematisch wie die Verlegung über einer Fußbodenheizung. Die Möglichkeiten von Parkett sind schier unendlich.