Holz-Terrassendielen benötigen einen stabilen, ebenen Unterbau aus dauerhaften Hölzern. Die Unterkonstruktion aus Holz ist die klassische Wahl und bietet bei richtiger Holzart und Verlegung eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren.
Die Unterkonstruktion ist dauerhaft Bodenfeuchte ausgesetzt und muss deshalb besonders widerstandsfähig sein. Empfehlenswert sind Hölzer der Dauerhaftigkeitsklasse 1 bis 2: Bangkirai, Cumarú oder Garapa für Tropenhölzer, alternativ kesseldruckimprägnierte Kiefer oder Douglasie für heimische Hölzer. Als Grundregel gilt: Die Unterkonstruktion sollte mindestens so dauerhaft sein wie die Diele selbst.
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Holzart |
Dauerhaftigkeitsklasse |
Lebensdauer |
Preis |
|---|---|---|---|
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Bangkirai |
1–2 |
20–25 Jahre |
hoch |
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Cumarú |
1 |
25+ Jahre |
hoch |
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KDI-Kiefer |
3 (behandelt) |
10–15 Jahre |
günstig |
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Douglasie |
3–4 |
10–15 Jahre |
mittel |
Die Unterkonstruktionsbalken werden quer zur Dielenverlegerichtung auf den vorbereiteten Untergrund gelegt. Der Abstand zwischen den Balken beträgt bei Hartholz-Dielen 50 bis 60 Zentimeter, bei weicheren Hölzern 40 bis 50 Zentimeter. Zwischen Unterkonstruktion und Untergrund kommen Terrassenpads aus Gummi, die den direkten Bodenkontakt verhindern und für Belüftung sorgen.
Tipp: Verwende keine Mischung aus verschiedenen Holzarten für Diele und Unterkonstruktion. Unterschiedliche Hölzer arbeiten unterschiedlich bei Nässe, was zu Verwerfungen führen kann.