Ein Zaun erfüllt mehrere Aufgaben auf einmal: Er grenzt den Garten ab, schützt die Privatsphäre, hält Kinder und Tiere sicher auf dem Grundstück und setzt optische Akzente. Holzzäune sind die am häufigsten gewählte Variante im deutschen Privatgarten und bei holzprofi24 in zahlreichen Ausführungen erhältlich.
Das Sortiment umfasst verschiedene Zauntypen für unterschiedliche Anforderungen:
• Sichtschutzzaun: engmaschige Latten oder Bretter, vollständiger Sichtschutz, hohe Privatsphäre
• Holzlattenzaun: klassische Latten mit gleichmäßigem Abstand, halboffener Sichtschutz
• Staketen-Zaun: spitze oder runde Stäbe mit großem Abstand, typisch für Vorgärten
• Jägerzaun / Weidelzaun: diagonale Rautenstruktur, rustikal, für Naturstile
• Palisadenzaun: senkrechte Rundhölzer, rustikaler Look, gut für Hanglage
Die Zaunhöhe hängt vom Verwendungszweck ab. Für Vorgärten und Beetabgrenzungen sind Zäune von 60 bis 100 Zentimetern üblich. Für Sichtschutz an der Terrasse oder zur Nachbarschaftsgrenze eignen sich Höhen von 140 bis 180 Zentimetern. Zäune höher als 200 Zentimeter sind in vielen Gemeinden genehmigungspflichtig, also vorab beim Bauamt informieren. Für die Absicherung von Hundezwingern oder Kinderbereichen sind Höhen von 120 bis 150 Zentimetern sinnvoll, abhängig von der Tierrasse oder dem Alter der Kinder.
Zäune sind dauerhafter Witterung ausgesetzt. Die häufigsten Holzarten im Vergleich:
|
Holzart |
Natürliche Dauerhaftigkeit |
Behandlung nötig? |
Preis |
|---|---|---|---|
|
Druckimp. Kiefer |
hoch (künstlich) |
nein |
günstig |
|
Lärche |
hoch (natürlich) |
optional |
mittel |
|
Douglasie |
hoch (natürlich) |
optional |
mittel |
|
Robinie |
sehr hoch |
nicht nötig |
mittel-hoch |
|
Teak |
sehr hoch |
Öl empfohlen |
hoch |
Tipp: Stelle die Zaunpfosten niemals direkt in die Erde. Verwende stattdessen verzinkte Pfostenträger (eingegraben oder einbetoniert) oder Einschlaghülsen. Im direkten Erdkontakt fault selbst imprägniertes Holz erheblich schneller.
Wo ein Zaun errichtet werden darf und welche Abstände zur Grundstücksgrenze einzuhalten sind, regelt das Nachbarschaftsrecht der einzelnen Bundesländer in Österreich. In den meisten Bundesländern ist es erlaubt, einen Zaun direkt an der Grenze zu errichten, solange er bestimmte Höhenvorgaben nicht überschreitet.
Es ist ratsam, sich vor dem Bau beim Bauamt oder in den örtlichen Vorschriften des Nachbarschaftsrechts zu informieren. Grundsätzlich sollte der Nachbar vor dem Aufbau des Zauns informiert werden, um spätere Konflikte zu vermeiden.
Für einen dauerhaften Zaun ist die Pfostenverankerung das wichtigste Element. Einbetonieren ist die stabilste Methode: Pfosten mindestens 50 bis 70 Zentimeter tief setzen, je nach Zaunhöhe. Als Faustregel gilt: Die Einbautiefe sollte mindestens 1/3 der Zaunhöhe betragen. Für leichtere Zäune und weniger belastete Stellen sind Einschlaghülsen mit Bodenhülse eine schnelle Alternative. Der Abstand zwischen den Pfosten richtet sich nach der Breite der Zaunelemente und liegt in der Regel zwischen 1,50 und 2,50 Metern.