Eine Terrassenüberdachung aus Holz schafft einen geschützten Freisitz, den du fast das ganze Jahr nutzt. In dieser Auswahl findest du Überdachungen aus kesseldruckimprägniertem Holz mit Klarsicht-Kunststoffdach, auch als Anlehncarport nutzbar, mit 215 cm Durchgangshöhe und 9 × 9 cm starken Pfosten. Ob du eine Baubewilligung benötigst, regelt dein Bundesland.

Terrassenüberdachung aus Holz: Material und Dach

Kesseldruckimprägniertes Holz ist gegen Fäulnis geschützt und behält seine grünlich braune Farbe eine Zeit lang, bevor es vergraut. Es ist trotzdem nicht pflegefrei: Ein Anstrich mit Lasur frischt die Farbe auf und schützt die Oberfläche zusätzlich. Das Klarsicht-Kunststoffdach lässt Tageslicht durch und hält Regen ab.

MerkmalAusführung
MaterialHolz, kesseldruckimprägniert
DachKlarsicht-Kunststoffplatten
Durchgangshöhe215 cm
Pfosten9 × 9 cm, je nach Größe 2 bis 4 Pfostenanker (separat erhältlich)
NutzungTerrassenüberdachung oder Anlehncarport an der Hauswand

Planung und Statik

Achte auf eine Konstruktion, die die Schnee- und Windlasten deiner Region trägt. Gerade in schneereichen Lagen in Österreich lohnt sich ein Blick auf die zulässige Schneelast. Ein leichtes Gefälle sorgt dafür, dass Regenwasser über die Rinne abläuft. Der Wandanschluss zum Haus muss sauber abgedichtet sein, damit keine Feuchtigkeit in die Fassade zieht.

Benötigst du für deine Terrassenüberdachung eine Bewilligung?

In Österreich unterscheidet die Bauordnung deines Bundeslandes zwischen bewilligungsfrei, anzeige- oder meldepflichtig und bewilligungspflichtig. Die freien Grenzen liegen je nach Land grob zwischen 20 und 40 m² Fläche. In Salzburg benötigst du für eine Überdachung immer eine Bewilligung.

BundeslandFrei bis etwaHinweis
Wien25 m² (Flugdach), 2,5 m Höheohne Baubewilligung
Kärnten40 m², 3,5 m Höhemitteilungspflichtig
Niederösterreich40 m², 3,5 m Höhe (Pergola)meldepflichtig
Burgenland20 m² (Pergola)geringfügiges Bauvorhaben
Tirolkeine feste Flächebewilligungsfrei, aber anzeigepflichtig
Salzburgkeineimmer bewilligungspflichtig

Ein festes Dach aus Kunststoff, Glas oder Metall wird strenger bewertet als eine offene Pergola. Auch die Nähe zur Grundgrenze kann eine Rolle spielen.

Wichtig: Ob dein Vorhaben bewilligungspflichtig, anzeigepflichtig oder frei ist, regelt die Bauordnung deines Bundeslandes. Kläre das vorab mit deiner Gemeinde oder Baubehörde.

Häufige Fragen zur Terrassenüberdachung

Benötigt eine Terrassenüberdachung in Österreich eine Bewilligung?

Das hängt vom Bundesland ab. In Wien, Kärnten und Niederösterreich sind kleinere Überdachungen bewilligungsfrei, teils aber melde- oder mitteilungspflichtig. In Salzburg ist immer eine Bewilligung nötig.

Was ist ein Anlehncarport?

Eine Überdachung, die an einer Seite an der Hauswand befestigt wird und auf der anderen Seite auf Pfosten steht. Sie eignet sich als Terrassendach oder als Stellplatz für Auto, Fahrräder oder Gartengeräte.

Muss ich eine kesseldruckimprägnierte Überdachung streichen?

Nicht sofort, das Holz ist durch die Imprägnierung gegen Fäulnis geschützt. Eine Lasur erhält die Farbe und schützt vor Rissen durch Sonne und Regen. Frische den Anstrich alle paar Jahre auf.

Welches Fundament benötigt eine Terrassenüberdachung?

Die Pfosten stehen auf Punktfundamenten mit einbetonierten Pfostenankern. Je nach Größe benötigst du 2 bis 4 Anker, sie sind separat erhältlich.

Hält eine Überdachung Schnee aus?

Das hängt von Konstruktion und Region ab. Räume größere Schneemengen vom Kunststoffdach, bevor sie zu schwer werden, und prüfe die Schneelastzone deines Standorts.