Terrassenüberdachungen kaufen – geschützter Außenbereich das ganze Jahr

Eine Terrassenüberdachung macht deine Terrasse zu einem wetterfesten Wohnbereich. Im Gegensatz zur Pergola hat sie ein geschlossenes Dach und schützt damit zuverlässig vor Regen, Hagel und direkter Sonneneinstrahlung. Mit einer Terrassenüberdachung verlängerst du die Saison auf dem Freisitz erheblich.

Was unterscheidet eine Terrassenüberdachung von einer Pergola?

Der entscheidende Unterschied ist das Dach. Eine Pergola hat ein offenes Lattenrost als Überdachung, das Licht und etwas Regen durchlässt. Eine Terrassenüberdachung hat ein geschlossenes Dach aus Glas, Polycarbonat, Aluminiumplatten oder Holz. Das schützt vollständig vor Regen und direkter Sonne. Durch diese Eigenschaft ist eine Terrassenüberdachung näher an einem Wintergarten als an einer Pergola, aber ohne die vollständige Verglasung der Seiten.

Welche Dachmaterialien gibt es?

Die häufigsten Dachmaterialien bei Terrassenüberdachungen:

•  Polycarbonat-Doppelstegplatten: leicht, günstig, gute Wärmedämmung, lässt diffuses Licht durch

•  VSG-Sicherheitsglas: hochwertige Optik, splitterfrei, klar oder getönt, schwerer und teurer

•  Holz-Pultdach: klassisch, wärmedämmend, integriert sich gut in den Garten, braucht Pflege

•  Aluminium-Profildach: pflegefrei, modern, besonders witterungsbeständig

Wandangebunden oder freistehend?

Terrassenüberdachungen können wandangebunden (Pultdach, angelehnt an die Hauswand) oder freistehend sein. Wandgebundene Modelle sind stabiler, weil die Hauswand einen Teil der Last trägt, und benötigen nur zwei Pfosten nach vorne. Sie eignen sich ideal für Terrassen direkt am Haus. Freistehende Überdachungen sind flexibel im Aufstellort, benötigen aber vier Pfosten und sind in der Konstruktion etwas aufwendiger.

Tipp: Lass bei einer wandangebundenen Terrassenüberdachung den Anschluss an der Hauswand von einem Fachmann ausführen oder prüfen. Der Übergang zwischen Dach und Fassade ist die häufigste Ursache für Undichtigkeiten und muss absolut wasserdicht ausgeführt werden.

Baugenehmigung für Terrassenüberdachungen

In Österreich gelten Terrassenüberdachungen als Nebengebäude oder Anbauten. Für kleinere Überdachungen bis zu einer bestimmten Grundfläche (meist zwischen 10 und 30 Quadratmetern) ist in vielen Bundesländern keine Baugenehmigung erforderlich. Bei größeren Überdachungen oder solchen, die vollständig an ein Wohngebäude angebaut werden, kann jedoch eine Baugenehmigung notwendig sein. Es ist ratsam, dies vor dem Kauf mit der zuständigen Gemeinde oder Baubehörde abzuklären.

Pflege und Wartung

Polycarbonat-Dächer und Glasdächer regelmäßig auf Ablagerungen prüfen und mit klarem Wasser und einem weichen Schwamm reinigen. Keine scharfen Reinigungsmittel oder Scheuermittel verwenden, da diese die Oberfläche beschädigen. Regenrinnen und Abläufe zweimal pro Jahr reinigen, besonders nach dem Herbst. Bei Holzüberdachungen das Holz alle 5 bis 7 Jahre nachölen oder neu lasieren.