Metall-Gerätehaus kaufen – robuste Lagerlösung ab ca. 300 € für den Garten

Ein Metall-Gerätehaus ist die pflegeleichteste Lagerlösung für den Garten: kein Streichen, kein Ölen, kein Faulen. Der verzinkte oder pulverbeschichtete Stahl hält jahrzehntelang stand und schützt Rasenmäher, Fahrräder und Gartengeräte zuverlässig vor Regen. In unserer Gerätehäuser-Übersicht findest du alle Typen – vom kompakten Metallhaus bis zum geräumigen Holzgerätehaus.

Welche Vorteile hat ein Metall-Gerätehaus?

Metall-Gerätehäuser unterscheiden sich in mehreren entscheidenden Punkten von Holz-Gerätehäusern:

  • Pflegefrei: Keine Oberflächenbehandlung nötig, solange die Beschichtung intakt ist.

  • Keine Fäulnis: Metall fault nicht und wird nicht von Schädlingen befallen.

  • Schneller Aufbau: Metallplatten werden gesteckt oder geschraubt, kein Sägen nötig.

  • Geringeres Brandrisiko: Metall ist nicht brennbar – wichtig neben dem Wohnhaus.

  • Einbruchsicher: Robuster als Holz bei Versuchen, die Wand aufzuhebeln.

 

Metall-Gerätehaus vs. Holz-Gerätehaus – Vergleich auf einen Blick

 

Kriterium

Metall-Gerätehaus

Holz-Gerätehaus

Pflege

wartungsfrei (bei intakter Beschichtung)

alle 2–3 Jahre streichen oder ölen

Witterungsbeständigkeit

kein Faulen, kein Schwund

benötigt Holzschutzbehandlung

Temperatur innen

stark schwankend (−15 bis +55 °C)

gedämpft, angenehmer für Lithium-Akkus

Preis (6 m²)

ab ca. 300 €

ab ca. 500 €

Aufbauzeit

2–4 Stunden (1 Person)

4–8 Stunden

Optik

schlicht, modern

natürlich, warm

 

Welche Materialien werden verwendet?

Metall-Gerätehäuser werden aus verzinktem Stahlblech oder aluminiumbeschichtetem Stahlblech gefertigt. Die Wandstärke liegt je nach Modell zwischen 0,4 und 0,7 Millimetern. Für normale Heimanwendungen ist eine Wandstärke von 0,5 Millimetern ausreichend. Die Oberfläche ist entweder feuerverzinkt für maximalen Rostschutz oder mit Pulverbeschichtung in verschiedenen Farben versehen.

Für welche Lageransprüche ist ein Metall-Gerätehaus geeignet?

Metall-Gerätehäuser sind ideal für trockene Lagerung. Wichtig zu wissen: Metall leitet Wärme sehr gut, was bedeutet, dass das Innere im Sommer sehr warm und im Winter sehr kalt werden kann. Für Gartengeräte, Rasenmäher und Fahrräder ist das unproblematisch. Für empfindliche Geräte mit Lithium-Akkus oder Motoröl empfiehlt sich ein gedämmtes Modell oder alternativ ein Anbauschuppen, der an die Hauswand gelehnt deutlich temperaturstabiler bleibt.

 

Tipp: Befestige das Metall-Gerätehaus mit den mitgelieferten Ankerbolzen im Fundament. Metall-Häuser sind sehr leicht und können bei starkem Sturm wegrutschen oder umkippen, wenn sie nicht verankert sind.

Tipp: Befestige das Metall-Gerätehaus mit den mitgelieferten Ankerbolzen im Fundament. Metall-Häuser sind sehr leicht und können bei starkem Sturm wegrutschen oder umkippen, wenn sie nicht verankert sind.

Wie groß sollte ein Metall-Gerätehaus sein?

Als Faustregel gilt: Plane mehr Grundfläche, als du aktuell zu benötigen glaubst. Gartengeräte häufen sich schnell an und Rasenmäher, Fahrräder und diverses Werkzeug füllen eine 4-Quadratmeter-Box sehr schnell. Empfehlenswert sind mindestens 6 Quadratmeter für eine Grundausstattung.

Empfohlene Größen nach Verwendungszweck

 

bis 4 m²

Gartengeräte, kleine Werkzeuge

ca. 200–350 €

5–7 m²

Rasenmäher + Gartengeräte + 1 Fahrrad

ca. 350–650 €

8–10 m²

3 Fahrräder + Gartengeräte + Holzlager

ca. 650–1.100 €

ab 12 m²

Freizeitgeräte, Werkstattnutzung

ab ca. 1.100 €

Für das Fundament benötigt man passende Bodenplatten und Unterböden – ein stabiler, ebener Untergrund ist die Voraussetzung für gerade Türen und eine lange Lebensdauer.

Benötige ich für ein Metall-Gerätehaus eine Baugenehmigung?

Ob ein Metall-Gerätehaus genehmigungspflichtig ist, hängt vom Bundesland und der Größe des Häuschens ab. Die meisten Gerätehäuser unter 10 m² sind genehmigungsfrei – die genauen Grenzen variieren jedoch stark:

NRW

30 m² Grundfläche

max. 5 m Wandhöhe

Bayern

75 m³ Bruttorauminhalt

im Außenbereich andere Regeln

Baden-Württemberg

40 m³ Bruttorauminhalt

Abstandsregeln beachten

Niedersachsen

40 m² Grundfläche

max. 3 m Wandhöhe

Sachsen

10 m² Grundfläche

strengere Regel, immer prüfen

Wichtig: Prüfe immer auch den Bebauungsplan deiner Gemeinde – Abstandsregeln zum Nachbargrundstück (häufig 0,5–3 m) gelten unabhängig von der Genehmigungspflicht.