Ein Metall-Gerätehaus ist die pflegeleichteste Lagerlösung für den Garten im Vergleich zu einem Gartenhaus. Kein Streichen, kein Ölen, kein Faulen: Der verzinkte oder pulverbeschichtete Stahl hält jahrzehntelang stand und schützt Rasenmäher, Fahrräder und Gartengeräte zuverlässig vor Regen und Diebstahl.
Metall-Gerätehäuser unterscheiden sich in mehreren entscheidenden Punkten von Holz-Gerätehäusern:
• Pflegefrei: Keine Behandlung der Oberfläche notwendig, solange Beschichtung intakt
• Keine Fäulnis: Metall fault nicht und wird nicht von Schädlingen befallen
• Schneller Aufbau: Metallplatten werden gesteckt oder geschraubt, kein Sägen nötig
• Geringeres Brandrisiko: Metall ist nicht brennbar, wichtig neben dem Wohnhaus
• Einbruchsicher: Robuster als Holz bei Versuchen, die Wand aufzuhebeln
Metall-Gerätehäuser werden aus verzinktem Stahlblech oder aus aluminiumbeschichtetem Stahlblech gefertigt. Die Wandstärke liegt je nach Modell zwischen 0,4 und 0,7 Millimetern. Für normale Heimanwendungen ist eine Wandstärke von 0,5 Millimetern ausreichend. Die Oberfläche ist entweder feuerverzinkt für maximalen Rostschutz oder mit einer Pulverbeschichtung in verschiedenen Farben überzogen. Die Dachfläche ist in der Regel aus demselben Material, manchmal verstärkt durch profilierte Rippen für mehr Tragfähigkeit bei Schneelasten.
Metall-Gerätehäuser sind ideal für trockene Lagerung ohne extreme Temperaturschwankungen. Wichtig zu wissen: Metall leitet Wärme sehr gut, was bedeutet, dass das Innere eines Metall-Gerätehauses im Sommer sehr warm und im Winter sehr kalt werden kann. Für die Lagerung von Gartengeräten, Rasenmähern, Fahrrädern und Gartenmöbeln ist das kein Problem. Für empfindliche Geräte mit Lithium-Akkus oder Motoröl, die extreme Kälte oder Hitze nicht vertragen, sollte entweder ein Holzgerätehaus oder ein Metallhaus mit Isolierung gewählt werden.
Tipp: Befestige das Metall-Gerätehaus mit den mitgelieferten Ankerbolzen im Fundament. Metall-Häuser sind sehr leicht und können bei starkem Sturm wegrutschen oder umkippen, wenn sie nicht verankert sind.
Als Faustregel gilt: Plane mehr Grundfläche als du aktuell zu brauchen glaubst. Gartengeräte häufen sich schnell an, und ein Rasenmäher, drei Fahrräder und diverse Gartengeräte füllen eine 4-Quadratmeter-Box sehr schnell. Empfehlenswert sind mindestens 6 Quadratmeter für eine Grundausstattung. Wenn ein Fahrradunterstand, Holzstapel oder Freizeitgeräte hinzukommen sollen, lohnt ein Modell mit 8 bis 12 Quadratmetern. Metall-Gerätehäuser sind in der Regel günstiger pro Quadratmeter als Holzhäuser, sodass der Mehrpreis für eine größere Variante oft vertretbar ist. Sollte der Platz knapp sein, ist ein Anlehn-Gerätehaus eine gute Alternative.
Die meisten Metall-Gerätehäuser lassen sich von einer Person in 2 bis 4 Stunden aufbauen. Die Wand- und Dachelemente werden über Haken oder Schrauben zusammengefügt. Als Fundament eignet sich eine einfache Stahlrahmen-Bodenplatte oder eine Betonfläche. Viele Modelle liefern einen Stahlrahmen mit, auf dem das Haus aufgebaut wird. Dieser Rahmen wird auf einer ebenen Fläche ausgerichtet und befestigt, bevor die Wände montiert werden. Eine Wasserwaage ist beim Ausrichten unverzichtbar, da schiefe Fundamente die Türen des Gerätehauses zum Verklemmen bringen.